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Festwoche zum 30. Schulgeburtstag

Bunte Girlanden schmücken das Schulgelände, zahlreiche Gäste besuchen das Haus und die Kinder freuen sich über ihre Besucher. Dass der Unterricht in dieser Woche für die 40 geistig und körperlich behinderten Kinder der Förderschule „Max Kästner“ in Frankenberg ein wenig anders abläuft, hat einen guten Grund. Die Schule feierte ihren 30. Geburtstag mit einer Festwoche, die an jedem Tag eine andere Überraschung bereithielt.

 

 

Bereits am Dienstag konnten die Schüler von einem aufregenden Tag berichten, der vom Förderverein der Schule ausgerichtet worden ist. Mit dem Kremserwagen ging es zum Reiterhof Recht, wo Reitpferde, kleine Ziegen und gemütliche Hängebauchschweine auf die Besucher und ihre Streicheleinheiten warteten.

 

 

Bericht von Schülerreporter Nadine:

 

Ein schöner Überraschungstag

 

Am Dienstag, den 5.5.2009, ist die komplette Förderschule mit dem Kremser zum Reiterhof Recht gefahren. Das war eine große Überraschung vom Förderverein. Einige Zeit musste aber noch gewartet werden bis alle Lehrer und Schüler da waren. Manche Schüler sind bei den Pferden gewesen, einige schauten die anderen Tiere an und der Rest saß auf den Bänken.

 

 

Nun durften wir auf die Pferde aufsteigen, damit wir reiten konnten. Dies hat mir am meisten gefallen. Dann mussten wir uns auf die Bänke setzen, weil das Mittagessen fertig war.

Herr Recht grillte für die Schule. Es gab Roster mit Brötchen oder Steak und noch ein Getränk dazu. Danach durften wir aufstehen und die Pferde mit Brot füttern oder die anderen Tiere streicheln, das heißt die Esel, die Ziegen und die Hunde. Der Kremser brachte uns später wieder zurück in die Schule. Das war ein schöner Überraschungstag.  (NA)

 

 

 

Am Mittwoch hieß es für die Kinder und Pädagogen: Stillgestanden! Aber nur für kurze Zeit, denn dann ging es im Gänsemarsch mitten auf den Altenhainer Truppenübungsplatz der Frankenberger Soldaten. Im verregneten Wald erlebten die Kinder sogar hautnah, wie die Soldaten ihr Lager im Ernstfall verteidigen müssen. 

 

 

Die Erkundungstour in die Wettiner Kaserne in Frankenberg, wo die aufgeregten Schüler im Panzer sogar Probesitzen durften, war für sie der Höhepunkt des Vormittages. „Wieso siehst du im Gesicht so schmutzig aus? Warum hast du das ganze Gras auf dem Kopf? Wie funktioniert so ein Panzer? Und was machen die Soldaten in Afghanistan? „ - Die Mädchen und Jungen hatten ganz viele Fragen, die die Soldaten geduldig beantworteten.

 

 

 

Bericht von Schülerreporter Sarah:

 

Ein Besuch bei der Bundeswehr

 

Am Mittwoch, dem 6.05. hatte Frau Prößl eine sehr große Überraschung für alle Schüler der Förderschule Max Kästner. Die Schüler waren sehr gespannt, was das für eine Überraschung ist. Alle haben im Musikraum gewartet, bis Frau Prößl mit drei Bundeswehrsoldaten reingekommen ist. Die Männer sind mit einem großen Bundeswehrbus und einen kleinen Auto her gefahren. Dann sind wir mit dem Bundeswehrbus und mit dem Auto in das Gelände der Bundeswehr gefahren. Dort haben sie uns gezeigt, wie die Soldaten im Wald einen Einsatz üben. Sie haben mit Gewehren geschossen, sie hatten sich auch angemalt und Gras hatten auch manche am Helm. Sie müssen bei Wind und Wetter im Zelt draußen schlafen.

 

 

 

Dann durften wir das ganze Gelände, wo die Autos und Panzer stehen, besichtigen. Wir durften sogar die Gewehre anfassen. Mittag essen durften wir dort, das hat sehr lecker geschmeckt. Zum Schluss sind wir mit den Bundeswehr Autos persönlich in die Schule gefahren worden .Der Tag war sehr schön bei der Bundeswehr, viele waren dreckig und schmutzig, weil es sehr viel geregnet hat. Ich werde den Tag nicht vergessen. (SW)   

 

 

Am Donnerstag und Freitag erwarteten die Schüler und Pädagogen ganz besondere Gäste: Mittelsachsens Landrat Volker Uhlig (CDU) wollte persönlich zum Jubiläum gratulieren Ebenso wie Frankenbergs Bürgermeister Thomas Firmenich (CDU), Vertreter der Sächsischen Bildungsagentur sowie von Schulen, Kindereinrichtungen und regionalen Unternehmen waren eingeladen das Leben und den Lernalltag in der Schule für Behinderte kennen zu lernen.

 

 

 


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